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Gesundes Klima


Holz ist durch seine geringe Temperaturleitfähigkeit eine langsam reagierende Wärmespeichermasse. Sowohl die Erwärmung durch Beheizung oder Besonnung als auch die Abkühlung durch Nachtabsenkung der Heizung, Beschattung und Nachtlüftung erfolgt in Massivholz 10mal langsamer als in Beton und 160mal langsamer als in Stahl. Das ist für den sommerlichen Hitzeschutz von Nutzen, da das Holzhaus angenehm kühl bleibt.

Das Wärmeeindringvermögen von Holz ist ebenfalls gering. Dadurch empfinden wir Holzoberflächen als "handwarm", Ziegel-, Beton- und Steinoberflächen hingegen als "fußkalt", da sie ein 4mal höheres Wärmeeindringvermögen haben. Die höheren Oberflächentemperaturen sorgen für Behaglichkeit schon bei geringer Heizleistung. Auch eine Tauwasserbildung an der Oberfläche wird dadurch unterbunden.

Holz ist aufgrund seiner porösen Zellstruktur stark hygroskopisch, also feuchteausgleichend. Bei hoher Luftfeuchte im Raum wird ein Teil davon aufgenommen und gespeichert und bei trockener Raumluft wieder abgegeben.


Brandschutz


Selbstverständlich gelten auch für Holzbauten alle gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzbestimmungen. Kommt es dennoch einmal zu einem Brandfall, hat Holz
gegenüber Stahl, Stahlbeton oder Ziegeln einen entscheidenden statischen Vorteil. Es bildet sich eine isolierende Holzkohleschicht und der darunter liegende unverbrannte Kern bleibt tragfähig.


Baulicher Holzschutz


Fachgerecht geplant kommt der bauliche Holzschutz ohne Chemie aus. Große Dachüberstände und ein ausreichender Abstand zum Erdreich sind wesentliche Maßnahmen zum Feuchteschutz. Es gilt der Grundsatz: trocken einbauen und trocken halten.


Witterungsunabhängige Vorfertigung


Alle Bauteile, auch Dachelemente können in der Werkhalle des Unternehmers von der Witterung unabhängig hergestellt werden. Die Fertigung erfolgt mit computer-gesteuerten Abbund-Maschinen und handwerklicher qualitätvoller Arbeit bis zur Aufstellreife.


Geringe Bauzeit


Die Vorfertigung der Bauteile erlaubt eine erheblich kürzere Bauzeit als bei einem konventionell errichteten Gebäude. So kann bereits nach 3 bis 4 Tagen der wind- und regensichere Rohbau aufgestellt und mit dem Innenausbau begonnen werden. Das verkürzt den Zeitraum der Baufinanzierung und spart somit Geld.


Trocken Wohnen statt Trockenwohnen


Ein Mauerwerksrohbau bindet durch Mörtel, Beton und Estrich mehrere Tonnen Wasser, die in den ersten ein bis drei Jahren durch "Trockenwohnen“, d.h. durch vemehrtes Heizen und Lüften entweichen müssen. Der Holzbau kennt keine Neubaufeuchte, da alle Bauteile trocken eingebaut werden. Von Beginn an stellt sich im Holzhaus ein behagliches und gesundes Klima ein.


Holz-Ressourcen


Von knapp 90.000 errichteten Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2008 waren 14,4 % = ca. 13.000 Holzhäuser.

Soviel Holz braucht man für ein Einfamilienhaus:
(Quelle: Lignatec 20/2007, Hrsg.: Lignum, Holzwirtschaft Schweiz)

Ständer- bzw. Skelettbau                 ca. 15-20 m³
Holzrahmenbau                                ca. 20-40 m³
Holzblockbau                                    ca. 50-80 m³
Massivholzbau                                  ca. 150-200 m³

Holz ist eine sich selbst erneuernde Rohstoffquelle: in jeder Sekunde wächst in Bayern ein Kubikmeter Holz. In unseren Wäldern wird seit über 200 Jahren nicht mehr Holz geerntet als nachwächst. 2/3 des jährlichen Zuwachses werden derzeit genutzt. Das verbleibende Drittel sind ca. 20 Mio. Festmeter (Stand 2004). Damit könnten jährlich 300.000 Holzständerhäuser oder 100.000 Massivholzhäuser gebaut werden, ohne daß der Waldbestand beansprucht wird.


Energie sparen und CO2-Emissionen senken mit Holz


Gesparte Energie ist nicht benötigte Energie. Holz ist besonders bei der Grauen Energie ganz vorn. Graue Energie ist die Summe aus Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung, die über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes aufgewendet wird.

Mit der Verwendung von Holz kann auch die Bilanz der CO2-Emissionen verbessert werden. Denn 1 m³ Holz bindet fast 1 Tonne CO2 in Form von Kohlenstoff.


Holz - von bleibendem Wert


Die Gesamtnutzungsdauer eines Holzhauses beträgt heute im Durchschnitt 80 bis 100 Jahre und entspricht damit der eines Massivhauses. Voraussetzung für eine lange Lebensdauer sind eine fachgerechte Planung und Ausführung, verbunden mit dem Wissen unserer Vorfahren - wie die jahrhundertalten historischen Holzhäuser beweisen.

Gute Gründe für das Bauen mit Holz

Holzhaus mit Wertbeständigkeit und langer Lebensdauer - www.soltendiek-architektur.de
Ausreichende Ressourcen für den Holzbau - www.soltendiek-architektur.de
Kurze Bauzeit durch Vorfertigung beim Holzbau - www.soltendiek-architektur.de
Konstruktiver baulicher Holzschutz - www.soltendiek-architektur.de
Glossar Holzbauweisen - Massivholzbau
Glossar Holzbauweisen - Holzblockbau
Glossar Holzbauweisen - Holzrahmenbau
Glossar Holzbauweisen - Skelettbau
Glossar Holzbauweisen
Gesundes Klima

Brandschutz

Witterungsunabhängige Vorfertigung

Geringe Bauzeit

Trocken Wohnen statt Trockenwohnen

Holzressourcen

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Holz - von bleibendem Wert
Gesundes Klima im Holzhaus - www.soltendiek-architektur.de
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Holzhäuser zeichnen sich durch einen erstklassigen Wärmeschutz, ihre behagliche Oberflächentemperatur, die trockene Bauweise und ihre kurze Bauzeit aus.

Wer sein Holz nach Weihnachten fällt, dessen Gebäude zehnfach hält - Alte Bauernregel
Holzhaus - www.soltendiek-architektur.de
Clarissa
Soltendiek
Dipl.-Ing. Architektin